#14 Lia Wälti: «Als Fussballerin bist du oft einsam» (Teil 1)

Shownotes

Lia Wälti hat im Sommer 2025 Arsenal nach sieben Jahren verlassen, um bei Juventus Turin bis zu ihrem Karriereende zu spielen. Neun Monate später ist sie zurück in England, bei Brighton & Hove Albion. In Teil 1 des Gesprächs erzählt sie, wieso. Raphael Drobi hat sie dafür in der Nähe von St. Albans besucht, einen Tag nach dem Ligaspiel gegen die London City Lionesses.

Davor geht es um ihre Übernamen Wally und Snake Hips, um das Geld, das in die WSL fliesst, und um die Fankultur in England. Dazu erzählt sie von einem Vater, der sie im Berner Rosengarten wegen eines Trikots zur Rede gestellt hat, und von der EM 2022, an der zu viel Verantwortung auf ihren Schultern gelegen ist.

Der zweite Teil der Episode gehört dem Jahr bei Juventus. Von 50'000 Fans pro Heimspiel zu 100, ein Spielstil, der ihr nicht gelegen ist, und irgendwann die Erkenntnis, dass die Freude am Fussball weg ist. Zum Schluss spricht sie offen über die Einsamkeit im Profifussball, die auch dann da ist, wenn sonst alles stimmt. Wir sprechen auch über die Emotionen an der Heim-EM letztes Jahr und ihre Beziehung zu Meret, ihrer Schwester.

Teil 2 des Gesprächs erscheint Ende Oktober.

Diese Episode wird präsentiert vom Architekturbüro André Rutschi AG. Grosses Dankeschön auch an Dan vom @up_top_studio.

VERLOSUNG:
Wir verlosen ein Paar unterzeichnete und originale Fussballschuhe von Lia. Kommentiert dazu unter der Episode, wie euch das Gespräch gefallen hat und warum ihr diesen Schuh gewinnen wollt. Für zusätzliche Chancen kommentiert zusätzlich auf Instagram (@frauenkabine.podcast).

Transkript anzeigen

00:00:00: Aber einsam fühlt man sich uns im Beruf relativ oft.

00:00:04: Das ist schon etwas, was wir viel sagen.

00:00:07: Mein Punkt war ganz transparent, dass ich den nächsten Jahr aufschutte.

00:00:12: Das war mein Punkt und ich habe es nicht gefühlt.

00:00:14: Ich wusste immer, ich muss nicht meine Karriere in die Länge ziehen, wenn ich das nicht fühle.

00:00:18: Und ich habe aber gewusst ... Ich habe eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit oder verspürt mir, dass es in der Situation bei dem ich bin.

00:00:40: Die

00:00:41: Episode wird präsentiert vom Architekturbüro André Ruggi AG.

00:00:47: Herzlich willkommen zu den vierzeiten.

00:00:50: Episoden Frauenkabinen!

00:00:53: Ich sitze... Also, zweiten Versuch.

00:01:16: Episode vierzehn.

00:01:17: Frau Kabinen herzlich willkommen!

00:01:20: Schön dass Sie wieder dabei sind und zuhören.

00:01:23: Ich sitze hier in Nähe von St.

00:01:26: Albans, Nähe London In England Und ich bin nicht da ohne Kreis zum Alei reden sondern triff ich heute wie sie in England genannt wird WALL-I oder Snake Hips.

00:01:44: Lia Welti, herzlich willkommen.

00:01:45: Schön bist du hier.

00:01:46: Danke vielmals, dass du dir Zeit nimmst!

00:01:48: Hallo

00:01:48: zusammen!

00:01:49: Ich freue mich auch sehr auf unsere Gespräche heute.

00:01:54: Wie sind deine Namen gestanden?

00:01:55: Wally und SnakeHips.

00:01:57: Wally ist relativ am Anfang meiner Arsenal-Zeit gestanden, weil wir eben schon andere in Lea im Team hatten.

00:02:03: Lea Williamson.

00:02:04: Und das war klar... Wir brauchen neue Namen für jemand von uns und ich war die neue Spielerin.

00:02:09: Darum haben wir Nachnehmensgesucht und irgendetwas.

00:02:12: Ich glaube sogar, dass Lia selber war.

00:02:14: der Wolli-Namen kam.

00:02:15: Und am Anfang, wenn man so einen Namen gehört, ist mir überhaupt nicht die Familie mitgekommen und ich fand es nicht gut.

00:02:22: Aber jetzt ... Ich finde es komisch, was mich über Lea nennt hier.

00:02:26: Wirklich?

00:02:27: Ja!

00:02:28: Ich habe mich auch bei Brighton introduced als Wollie eigentlich und die meisten nennen mich jetzt so, weil ich so etwas mit der englischen Sprache verbinde und für mich passt das.

00:02:36: Ich fühle mich angesprochen.

00:02:38: Und Snakehips ist glaube ich irgendwie so ein bisschen von den Fans gekommen.

00:02:41: Ich weiss gar nicht genau.

00:02:42: Also nehmt mich nie mehr Snake Hips.

00:02:44: Ja, nicht so nie.

00:02:45: Sollte

00:02:45: sagen ich nicht, dass ich Snake Hipps habe.

00:02:48: Nein, das ist ein bisschen falsch gesagt aber mehr wegen deinen schnellen Drehungen?

00:02:55: Ja, es ist irgendwie wegen dieser Hüftbewegung, die ich manchmal im Spiel mache...

00:02:59: Aber ich habe etwas... Ich hatte irgendwo in einem Artikel verlinkt, einen Post von Katie McCabe und dort hat sie sogar Hashtags Nake Hips gemacht!

00:03:09: Und das kann sein...

00:03:11: Ja,

00:03:12: es ist schon ein bisschen ein Insider-Word irgendwie.

00:03:14: Ich glaube, jeder Spieler hat eine solche Kose übernehmen aufgrund von Qualitäten oder Sachen, die man immer macht.

00:03:22: und ja ... Snake Hips fühle mich weniger familiar als Wally aber ich verstehe was sie damit melen.

00:03:29: Es ist auch etwas Positives mit deinem Spielstil zu tun.

00:03:37: Du hast gestern gerade ein Spiel, den wir vorhin darüber geredet haben gegen London City Lineses, wo ich auch im Stadion war.

00:03:45: Wie hast du geschlafen nach so einem Spiel?

00:03:49: Man muss sagen es hat einen Zwei-Null verloren.

00:03:54: Ja wie geht's noch mit so einem Spielen?

00:03:56: Also zuerst mal physisch, man gibt mir natürlich sehr die Limit und bin wirklich sehr müde gewesen.

00:04:01: Es war eine harte Woche mit drei Spiele und wir spielten am Sonntag um Samstag.

00:04:05: Das Schlimmste, was der Generation angeht.

00:04:11: Natürlich ist die Täuschung immer am grössten, wenn man nicht gewinnt, vor allem in dieser Liga, wo wirklich jedes Spiel unglaublich eng ist und bis zum Kurzverschluss nur noch eines war.

00:04:22: D.h.,

00:04:22: wir haben immer noch eine Chance einen Punkt zu holen.

00:04:26: Und wenn du auf deine Frage zurückkommst, ich glaube so nach einem Abendspiel schläfst man relativ schlecht.

00:04:31: Oder so geht es mir oben.

00:04:32: Ich habe dann irgendwie, wo ich nicht mehr inschlafen kann, gleich noch mal entschied und jetzt schaue ich den Match nochmal schnell nachher.

00:04:37: Durch eine Spule.

00:04:39: aber ich glaube manchmal ist einfach so die Aktion immer noch im Kopf.

00:04:42: Du bist schon gefühlt halb mit Träumen und denkst immer noch über das Zeug nachhauen.

00:04:46: Für mich ist es sehr hilfreich, wenn ich es schnell ansehen kann.

00:04:50: Mit dem, dass ich es ansehe, kann ich etwas... für mich damit abschliessen.

00:04:54: Natürlich ist es ein Täuschen, aber man muss einfach die Qualität der Teams in dieser Liga sehen.

00:04:58: Es ist unglaublich hoch.

00:05:01: London City hat Spielerinnen durchs Selber gesehen.

00:05:04: Unglaubliche hohe Qualität und man muss wirklich Top-Tage haben, sodass man diese Teams schlagen

00:05:12: kann?

00:05:13: Was hast du noch spezifisch angeschaut nach dem Spiel für die Szene?

00:05:17: oder was liebt du dort so?

00:05:19: Vor allem Sachen, die du nicht zufrieden warst mit ihnen?

00:05:22: Entscheidungen?

00:05:24: Ja, ich würde schon sagen Assimations.

00:05:26: Manchmal ist es Teamsachen, die man sich noch mal schnell anschauen will, weil irgendwie hat man sich... Also schon immer auf sich selber etwas bezogen.

00:05:33: So hat man vielleicht falsch positioniert, wenn jetzt gerade im Mitte, wenn immer ein Pass in die Schnittstelle kann gespielt werden.

00:05:39: Dann fragen wir mich schon ab, ob ich zu wenig nach war oder zu hoch war.

00:05:42: Oder hätte jemand von hinten weiter ausschieben können?

00:05:45: und ich glaube so eine Frage einfach zum Selbstreflektieren.

00:05:48: Das ist sehr wichtig für mich.

00:05:51: Klar, Fehler.

00:05:52: Ich erinnere mich immer vielmehr an meine Fehler als eine erfolgreiche Aktion und ich glaube manchmal ist es gut wenn man genau diese Aktionen nachschaut und die Fehler passieren.

00:06:02: Die Frage ist nämlich etwas wie so?

00:06:04: Und wie oft passieren sie?

00:06:05: Hast du irgendeine Trenne?

00:06:06: Wenn wir gleich Fehler passieren?

00:06:08: Und ich bin einfach ein Fender von Spielen nachzulugen weil uns sagen meistens hast du ein wenig das Extremgefühl.

00:06:14: also zum Beispiel wenn man das Gefühl hat, dass man selber sehr gut gespielt.

00:06:18: Du schaust daran dann merkst du ja... Es war okay, aber vielleicht nicht ganz so gut.

00:06:23: Im Gegenzog aber auch ... Manchmal hat es das Gefühl, dass alles einfach nur schlecht war und du spielst noch mal und dann siehst du, es hatten gleichbare Aktionen, die sehr gut waren oder es hatte schwierige Bedingungen.

00:06:35: Und es ist nicht nur deine Aktion gelegt.

00:06:38: Ich glaube, es hilft ein wenig zu spielen und realistisch zu reflektieren können.

00:06:44: Du hattest etwas grosser Rahmen im Kontext gesehen?

00:06:46: Genau!

00:06:47: Ja, ich habe das Gefühl du hast extrem viel... Ich hatte auch positive Aktionen, die wieder in engerem Raum zum Zug kamen.

00:06:56: Das Gefühl kann man wieder... Also ganz am Anfang habe ich einen, der gegen Dianne zu weiten hat sich gepresst an den Seitenlinien und du erst dich drehen könntest und bist rausgekommen.

00:07:08: Ja es ist glaube ich merke selber so ein bisschen.

00:07:11: im letzten Jahr habe ich so etwas Spass um Fussball verloren.

00:07:14: Wenn du nur so richtig ein hundertprozentes Gefühl oder Feuer hast, dann ist es auch schwierig in deine Aktionen zu kommen.

00:07:20: Und ich habe glaube letztes Jahr schon etwas verloren, was ich jetzt merke.

00:07:23: In den letzten Wochen kommt langsam wieder zurück und mit dem kann man natürlich selbst vertrauen zurück in solche Aktione.

00:07:29: Und dann merkst du schnell auf dem höchsten Level, dass du genau die Qualität brauchst für das du genug gut bist oder dass du längst oder dass dein Team helfen kannst.

00:07:39: Ich bin froh, dass ich diese kleinen Aktioner wieder sehe.

00:07:41: Ich finde, ich habe es jetzt lange nicht mehr gesehen.

00:07:44: Und die helfen mir sicher auch wieder für die nächsten Wochen ein wenig im Selbstdruck zu wachsen und ja einfach wir selber auch noch zu vertrauen.

00:07:53: Ich kann mich aus Situationen lösen was in der Mitte halt sehr wichtig ist.

00:07:56: Man muss verlässlich sein.

00:07:58: Man darf nicht zu viel bau verlieren man muss unter Druck gut sein am Ball weil du hast eigentlich in den Mitte selten viel Zeit und ich glaube das ist etwas... Ich bin mega happy, dass das sofort mehr zurückkommt.

00:08:12: Das hat damit zu tun, dass ich es wieder fühle und viel Freude habe an dem, was ich mache.

00:08:17: Schön zu hören!

00:08:18: Es ist aber auch ein erstaunlicher Spieler in deinem Format mit deinen Erfahrungen.

00:08:25: Mit einer der weltbesten Sechser kann man wahrscheinlich sagen ohne Probleme, dass du siehst... Du hast Phasen, in denen du dann wieder zweifelst.

00:08:38: Man muss mehr selbst vertrauen und tanken.

00:08:40: Und selber von aussen sieht man das ja nicht gross.

00:08:46: Also habe ich das Gefühl?

00:08:47: Oder ich habe jetzt wieder ein Spiel gesehen, wo du dich vielleicht besser gefühlt hast.

00:08:52: Ich glaube die Leute, die mich gut kennen sehen es schon.

00:08:55: Ich weiss jetzt nicht wie es ist für Leute, welche mir auf persönlicher Ebene hineinkehren, aber mehr lang schon auf dem Fußballplatz verfolgt haben.

00:09:01: Das weiss ich nicht, ob diese Leute es sehen, aber ich glaube die Menschen, die wir wirklich kennen Die sagen genau, was ich für Bewegungen habe, Körpersprache.

00:09:09: Für Ausgesichtsausdrücke.

00:09:11: Wenn ich vielleicht mal ein bisschen Struggles habe oder wenn es mal nicht geht.

00:09:15: Zum Beispiel mit Meret, meine Schwester.

00:09:17: Sie hat immer die Ahnung, dass du wieder nicht zufrieden warst.

00:09:20: Ich glaube wie ... Ja das ist normal.

00:09:23: Es gibt so viele verschiedene Phasen in der Saison, in ihrer Karriere wo man fliegt Er schwäbt im Selbstbewusstsein, wo einfach alles läuft und dann gibt es Phasen, die aus unterschiedlichen Gründen vielleicht manchmal nicht so gut laufen.

00:09:38: Und ich glaube das passiert auch ohne.

00:09:42: Es ist irgendwie durch ein Gut, dass man das von uns nicht so sieht, weil ich glaube ... Man muss nicht alles sehen und man muss auch nicht alles wissen immer.

00:09:51: Aber in mir drin oder jeder Spieler drinnen gibt's bei jedem anderen Menschen verschiedene Phasene, die besser sind, weniger gut?

00:10:00: Ja, das beruhigt wahrscheinlich auch andere Leute.

00:10:03: Wenn man das hört, dass es auf den Top-Level und bei Leuten, die ... Ich meine, es scheint ja oft so, wenn wir ... Wahrscheinlich auch für Fans, wenn man jetzt sieht an der Heimat im riesigen Stadion, dann kann absolut nichts etwas antun.

00:10:21: Also weisst du, drückmässig, stressmässige?

00:10:24: Und so sieht man wieder ein bisschen...

00:10:27: Die Leute sehen ja noch in neunzehn Minuten!

00:10:29: Völlig, nein völlig.

00:10:30: Wir sehen neunzehn Minuten pro Woche von unserem Leben und es ist ja nicht mal unser Leben, das ist unsere Beruf.

00:10:36: Und ich glaube wie, das vergisst man manchmal einfach ein bisschen.

00:10:40: Wir werden für die neunzten Minuten auf dem Platz bewertet und da müssen wir liefern und verstehen auch.

00:10:48: Es hängen so viele Emotionen der Leute an diesem.

00:10:51: die wir machen und wie wir performen.

00:10:53: Wie viele Leute enttäuscht sind, wenn es uns nicht läuft oder wenn man nicht gut spielt?

00:10:57: Zu den vielen können wir glücklich machen, wenn etwas extrem erfolgreich ist.

00:11:00: Es ist auch noch krass, wenn man über das nachdenkt.

00:11:03: Darum verstehe ich schon, dass das Leute sehr feste Urteile über diese neunzehn Minuten ... Aber es sind nur neunzig Minuten von einer Woche in unserem Leben!

00:11:12: Ja ja, ihr seht ja nicht, was alles durch die Wochen läuft.

00:11:19: Jetzt beim Spiel.

00:11:22: Du hast gesagt, sie haben einen mega aufgestockten Landensittil eines mit dem Riesentransfer von Alexia.

00:11:30: Nach ihrer ganzen Karriere bei Barcelona und Marbleon, Mary Erbs usw.

00:11:38: Sie haben Dianne Gioro oder Top-Spieler innegeholt.

00:11:44: Wie nimmst du das Projekt in London?

00:11:50: Ich bin generell sehr positiv, wenn ich über dieses Projekt rede.

00:11:55: Weil uns das cool finden, wenn investiert wird in die Frauenfußball.

00:11:59: Man kann jetzt natürlich zwei verschiedene Blickewinkel betrachten und sagen, es wird einfach Geld hinein geschossen oder etwas kreieren, was vielleicht eine Langfristung erfolgreich ist.

00:12:09: Und gleichzeitig kann man sagen, hey, irgendjemand glaubt ... Das Projekt baut dort etwas auf und gibt einen neuen Club in London eine Chance.

00:12:18: Ich finde es eigentlich recht cool!

00:12:20: Und ich finde so ein schönes Spielerinnen, wie jetzt gerade Alexia, die so lange im Verein war und alles erreicht haben, was man erreichen kann, die Challenge annehmen und in eine neue Liga gehen.

00:12:31: In einem Alter, wo man vielleicht von aussen betrachtet sein kann, das nimmt Prime.

00:12:37: Finde ich extrem ... beeindruckend.

00:12:40: Und ich finde, das ist spannend jetzt zu sehen genau die Spielerinnen, die so lange in einer Liga gespielt haben, wie sie sich in einer anderen Liga machen.

00:12:48: Ich finde es schön, wenn man nach dem Spiel des Gesichtes schaut mit ihnen redet, dass sie glücklich sind und man merkt, es ist eine neue Herausforderung für sie und die Herausforderungen sind wichtig in der Karriere.

00:13:00: Es ist ein komplett neues Leben, eine neue Liga für sie sicher auch herausfordernd wie in Spanien.

00:13:06: In den letzten Jahren war Barcelona relativ einfach, dort zu gewinnen.

00:13:09: Und jetzt bist du in der Liga, wo jedes Spiel extrem schwierig ist und ich glaube das ist schon sehr cool.

00:13:15: Ich bin Fan auf eine Art und Weise von diesem Projekt und gleichzeitig bin ich auch ein sehr grosser Fan des Projekts Brighton.

00:13:22: Ja!

00:13:22: Was ich finde, ist grundsätzlich ein ähnliches Projekt vielleicht nicht im Sinn eines Männerfreien Hingris.

00:13:30: Das Projekt existiert schon über Jahre.

00:13:32: Aber sie investieren sehr viel, haben klare Pläne und Ziele in den nächsten Jahren, wo es der Fraueausbau angeht.

00:13:39: Ich glaube das erleicht ich einfach cool wenn Vereine wirklich investieren, dass ihr Team eure Fraueabteilung erfolgreich sein kann.

00:13:47: Ja und das sieht man ja immer... oder es sind viele Diskussionen, das sieht wir jetzt auch immer, was investiert wird und wann ein klares Projekt ist wo auch etwas bewegt, verändert wird.

00:14:03: Das ist dann irgendwie erfolgreich.

00:14:06: Genau!

00:14:07: Ich war gestern noch überrascht gewesen, wie du es gefunden hast anhand von Drahts auf Fans, weil London City ist ein neues Team und die nicht wirklich ein Fanbase.

00:14:16: Und das ist jetzt schwierig zu stehen, wenn irgendetwas neu kreiert.

00:14:19: Wie kreierst du die Fanbase?

00:14:21: Aber dadurch, dass du als Spielerin Wina Aleksia, Abilion und so verpflichtest ... Ein relativ grosser Fanbase bringt das mit und gestern hatte so viele spanische Fans.

00:14:33: Ja, ich bin mit denen vom Bahnhof zum Stadion gelaufen, ja auch mit dem Barcelona-Libli, mit dem Spanien-Libris.

00:14:39: Und gleichzeitig war es bei den Barcelona-Trenten, dass weniger Fans gibt – und das finde ich aber schon noch spannend!

00:14:45: Wie weht man im Frauenfußball jetzt genau so nehmen wie jetzt Alexia?

00:14:51: wie viel Einfluss auf Fan-Kultur hat.

00:14:55: Ich glaube, sehr festes London City kann relativ schnell eine gute Fanbase erzielen.

00:15:02: Ich habe das Gefühl auch die ganze Aktivierung der Fans und so weit das Erlebnis rundherum ist mega gut und stark durchgedankt, wo ich so ... Ich habe den ganzen Experience, wenn du in die Stadion kommst, wenn mit Fancornern, mit Standen rundherumen Diese Animation, ich weiss nicht wie viel du von diesem mitbekommst, weil nicht so viele.

00:15:25: Aber wo sie alles auf dem Stadions-Screen groß vorm Spiel die ganze Zeit motiviert haben, mit Leuten Intuition geführt, mit Kindern und Spielen gemacht usw.

00:15:38: Das ist extrem viel mehr auf den Show ausgelegt.

00:15:45: Ja,

00:15:45: ein bisschen amerikanisch schon fast.

00:15:48: Ja sie ist amerikanischer und das hat sicher auch etwas der Einfluss.

00:15:53: Ich finde die Stadion an sich recht cool, muss ich auch sagen.

00:15:56: Es finde ich wirklich cool.

00:15:58: Man kann für die Leute, die es nicht wissen, etwas vorstellen oder so etwas typisch Englisch.

00:16:01: Also relativ offen, es ist nicht riesig, weil es gar keine Kapazität ist.

00:16:05: Sechs Tausende oder so?

00:16:07: Das Geste sind glaube ich knapp fünf

00:16:10: oder so.

00:16:10: Was aber eben!

00:16:11: Es ist London City gegen Brighton...

00:16:13: Und es ist mega... Weit außerhalb von London?

00:16:16: Genau.

00:16:17: Wirklich eine gute Stimmung im Stadion, ein schönes Wetter und eine schöne Abendstimmung.

00:16:23: Z.B.

00:16:24: manchmal ist es nicht so gegebig, das ist etwas, wenn man aus den Zuschauern weiss, wenn die Sonne

00:16:29: halb

00:16:30: auf dem Platz ist und relativ tief ist.

00:16:32: Du siehst einfach nichts, du siehst wirklich nichts!

00:16:35: Da bringen wir auch... Wenn du schnell

00:16:36: raufhäppst.

00:16:37: Auch die Lichter nichts.

00:16:38: Und ich habe Trico-Wahl gestern auch nicht so ideal gefunden.

00:16:41: Ich muss dir auch ganz ehrlich sagen ... Es war mir zu nah an.

00:16:45: Manchmal hast du im Spiel so eine ähnliche Hosenfarbe.

00:16:52: Und Trikot war jetzt beide in dunkleren Lieblings.

00:16:54: Er ist dunkel, blau und grün.

00:16:56: Ich fand es auch mit einer Sonnenähre in Sicht teilweise, wenn es schnell geht.

00:17:01: Wenn man auf den Ball schaut, dann seht ihr das nicht hundertprozentig.

00:17:06: Und auf die Stimmung zurück hatte ich schon super organisiert.

00:17:10: Ich glaube, du hast dir eine ganze Liga relativ gut gemacht.

00:17:13: Die Fan-Kultur in England ist einfach sehr gross und das macht natürlich ein Spiel noch viel intensiver als den Spielgefühl.

00:17:23: Ja, euere Fans von Brighton waren im kleinen Sektor hinterm Gold und waren extrem laut mit Trommeln und Angefühlen.

00:17:32: Das Minere sich jetzt als Zuschauer macht gerade viel mehr Freude.

00:17:44: Es ist wirklich ein schöner Part vom Schuten, es machen Fans die halbe Miete.

00:17:51: und das, was ich am meisten gemerkt habe in Corona-Zeiten, weil wir keine Fans hatten, dann war es so, wenn das geht, dass man noch Emotionen hatte.

00:17:59: So gefühlt, also nur von uns Spielern.

00:18:02: Die ganzen Fans machen ja die ganze Emotionen aus.

00:18:06: Das hat mir schon recht gefällt.

00:18:07: und jetzt das Wiederzahn von Jahr zu Jahre grössere Fanbase in England, es ist schon unglaublich.

00:18:14: Also cool!

00:18:15: Ja, ich glaube, das ist sehr anders.

00:18:18: Macht es auch noch Druck vor dem Spiel oder Stress?

00:18:23: Weil die

00:18:24: Fans sind uns Menschen?

00:18:26: Nein.

00:18:27: Positiv... also ich finde es ist mehr oder weniger Druck.

00:18:31: Im Gegenteil finde ich es ähnlich.

00:18:33: Ich würde sagen, ich finde es lebenswerte und emotionaler wenn mehr Leute hier sind.

00:18:39: Irgendwo durch die Pusten kann man einfach noch mehr.

00:18:41: Also ich finde eher ein positiver Impact.

00:18:45: Aber gleichzeitig finde ich z.B.

00:18:47: die Stadien, die kleiner sind und relativ gut gefühlt.

00:18:51: Finde ich genauso cool wie ... ein grosses gutes Gefühl zur Stadion.

00:18:55: Also ich finde so die kleinen Stadien, die einfach den Flair haben, der englisch-flair, wo auch nur zwei, drei tausend Leute sind aber es ist relativ voll, das ging

00:19:03: ja richtig

00:19:04: cool.

00:19:04: Also das spielt näher nicht in der Rolle, ob jetzt das sechzehntausende oder dreitausende war glaube ich und es geht um dieses Gesamtgefühl, glaube ich, weil jetzt eine Sechzehtausender-Stadion nur zwei Tausende hat.

00:19:12: Das würde ich viel lieber in einem Zweitausenden spielen, was einfach voll ist, vielleicht das Gefühl intensiver ist?

00:19:18: Okay, ja das habe ich ja schon mit den Kunden diskutiert.

00:19:21: Ich habe auch das Gefühl, dass die kleinen Hexenkessel geiler sind.

00:19:27: Weil viel mehr Sound und Stimmung aufkommt wie im letzten Grund mit zwei tausend Leuten oder tausenden Leuten.

00:19:37: Und dann kommt halt noch die Distanz dazu und allem.

00:19:40: Schau dir den schmalen Balance an.

00:19:42: Es ist so wie in der grossen Stadie.

00:19:45: Es hat meistens eine bessere Qualität, weil es Riesenplätze angeht.

00:19:50: Es gibt generell aus Fußballerinnen ein besseres Gefühl in einer grossen Studie, weil die auch vielleicht wertgeschätzt dafür ist, dass du in so einem Stadion darfst spielen und dass du diese Bedingungen darfst haben.

00:20:02: Und gleichzeitig wenn du einen guten Platz hast im kleinen Stadio, dann ist das wahrscheinlich teilweise etwas besser.

00:20:09: Aber jetzt zum Beispiel in England wo viele Vereine mehr als zehn Tausende Fans den Spiel haben, finde ich nicht die grosse Studie ideal.

00:20:16: Dort wirst du ja nicht in ein kleines.

00:20:18: Ja natürlich!

00:20:20: Ich hatte das gestern das Gefühl, die werden ja bald wahrscheinlich dann auch ihre Grenzen stoßen.

00:20:28: Nur schon wenn du so Weltstars irgendwie in diesem Stadion hast und auch rein von der Sicherheit und allem ... Du bist extrem nahe.

00:20:38: Also ich stand neben den Banken.

00:20:42: Und das ist schon nochmal wahrscheinlich je nachdem wie schnell es wächst.

00:20:49: Ja, das habe ich bei Arsenal recht klar mit erlebt.

00:20:52: Dann sind wir ja vom Borehamwoods-Studion, wo vielleicht viertausend Zuschauerinnen Platz haben.

00:20:59: Wir sind jetzt in Emirates und der ist so ein bisschen Transition übrig.

00:21:03: Er war noch relativ gleich wie in Borheimwood von den Sicherheitsregeln, die man immer zu den Fans nach dem Spiel dürfen.

00:21:09: Und mittlerweile darf man eigentlich nach dem Spül gar nicht zu den Fan sein im Emirates, weil es einfach sicherheitstechnisch erlaubt ist.

00:21:17: Und ich glaube, das war schon noch schwierig für die Fans, weil du bist immer so zugänglich gewesen zu den Spielerinnen und Spielern.

00:21:24: Die Spielerinnen waren also zugängliche Fans?

00:21:26: Nein, irgendwie ist es so wie in der Wechsuche von okay jetzt sind es viel zu viele Fans, jetzt kannst du gar nicht so zugenglich sein.

00:21:34: Ich glaube, dass es noch schwierig war aber für die fans, das akzeptieren und respektieren, dass sie es gar nicht unbedingt die Spielerinnen sagen können, wir kommen jetzt nicht mehr, sondern dass sich einfach die Sicherheitsvorschriften verändert haben.

00:21:45: nicht mehr sterben gehen.

00:21:46: Und ich glaube schon, dass in anderen Teams, wo die Fanbase wächst, dass das irgendwie etwas anders wird aussehen?

00:21:55: Ja vielleicht allgemein gerade zu diesem Punkt.

00:21:58: Hast du das Gefühl, gibt es für dich irgendwann einen Punkt, der zu viel ist von der Entwicklung im Frauenfußball-Wild daneben?

00:22:10: Wie soll ich sagen?

00:22:10: Weil diese Nähe komplett weg wird sein?

00:22:14: oder gibt's... kein zu viel jetzt aktuell noch, weil es mehr am Punkt ist, wo jede Investition gut und grösser besser ist.

00:22:27: Ich

00:22:29: finde das eine schwierige Frage.

00:22:30: Es ist generell nicht zu viel, denn man muss ehrlich sein in den meisten Vereinen ist es nicht zu viele.

00:22:38: Gerade Arsenal ist ein unglaublich extremes Beispiel der Vorentwicklung, was die Fan-Kultur angeht Und dann ging es wieder um die anderen Freien oder die anderen Ligenen.

00:22:49: Wir waren auch in der Zitale, weil sie aus der Schweiz war.

00:22:52: Ich habe in Deutschland gespielt vor ein paar Jahren und ich weiss auch etwas von den anderen Spielerinnen, wie das ist.

00:22:57: Das ist eine mega Unterschiede.

00:22:58: Also dort ist die Nachbarkeit zu den Fans viel einfacher immer noch.

00:23:04: umzusetzen, dass du immer noch nach den Spielen zu den Fans bist.

00:23:07: Es ist kein Problem sicher heizteknisch, weil sie nicht extrem viel sind und er hat einfach ein Extrem-Bespiel von Topfereinen wie jetzt zum Beispiel Arsenal oder Barcelona die eine extrem grosse Fanbase hat wo ich schon Fingern der muss irgendwo ab Passen, weil du schon nicht sicher bist, dass du nicht wegkommst.

00:23:22: Weil die eine ist auch, du kommst nicht weg.

00:23:25: Die lassen dich nicht mehr gehen und jede Person denkt nur noch ich gebe die letzte aber es sei so viel, du kannst gar nicht umgerecht werden.

00:23:33: also es ist sicher mega unterschiedlich.

00:23:36: froh das es ist.

00:23:37: Aber grundsätzlich ist sie etwas sehr Positives, wenn ihr so wachst Und mit dem gibt's halt Konsequenzen auch für die Fans.

00:23:45: Das ist einfach normal.

00:23:47: Wie gesagt, es ist überhaupt nicht konstant, wie sie wasst.

00:23:50: Ja ja.

00:23:51: Und darum glaube ich, manchmal war ich etwa sieben Jahre bei Arsenal.

00:23:54: Ich habe nicht gemerkt, dass ausserhalb Arsenal passiert.

00:23:57: Also klar!

00:23:58: Du weisst es aber... du bist halt in dieser Bubble und das ist für dich normal.

00:24:02: und wir haben zum Beispiel bei den Auswärtsfahrten, wenn man im Hotel sieht, nicht mehr aus dem Dorf, sondern aus dem Hotel.

00:24:09: Obwohl wir irgendwo im Gakko gefützt waren, dann sind wir echt am Dorfen ohne Security.

00:24:14: Jetzt war ich wieder in anderen Freien, wo das kein Problem ist.

00:24:17: Weil es nicht mehr interessiert, aber es ist einfach ... Nicht so explodiert wie bei Arsenal zum Beispiel und ich glaube, dass es näher manchmal schon spannend ist, wenn du wieder aus dieser Babel rausgehst, um zu sehen, es gibt andere Realitäten.

00:24:33: Ganz viel!

00:24:34: Und die sind sehr unterschiedlich.

00:24:35: Ja, ja und ich denke auch so ... Irgendwo durch ... Wenn man dann mehr Nähe will... Wie du gesagt hast, es geht immer noch genug für einen, dann sucht man sich halt ein Aufsteigerverein Und dort hat man dann noch mehr Nähe.

00:24:48: oder irgendwann, wenn das ganze Level angekommen wird, dann gehst du halt in die zweite Liga.

00:24:53: Aus Fanmeistern?

00:24:54: Als Fan jetzt zum Beispiel und hast du dort vielleicht mehr Nähen.

00:24:57: oder in den unteren Ligen?

00:24:59: Das ist auch schwierig für die Fans, die von Anfang an dabei waren.

00:25:03: Wo wir jetzt sagen,

00:25:05: dass

00:25:06: ein Fan von Barça oder Arsenal, der seit fünfzehn Jahren schon Fan ist und immer so nachgekündigt ist.

00:25:11: Und dem selbst, wo ich persönliche Gespräche mit den Spielerinnen hätte können ... Und jetzt plötzlich fühlt man sich als würde die Spielerin ignorieren.

00:25:21: Nimmt man vielleicht irgendetwas durch eine Person?

00:25:23: Ja, das kann ich

00:25:25: mir schon vorstellen.

00:25:26: Aber ich glaube es ist schon für diese langjährigen Fans vielleicht etwas schwierig.

00:25:30: Jetzt bin ich nicht im Bastafen und gar nicht zu Espagnol.

00:25:35: Also weisst du was ich meine... Für die Fans manchmal ist auch noch schwieriger Entwicklung.

00:25:41: Schön wahrscheinlich auch!

00:25:43: Es sind auch beides.

00:25:45: Ja voll.

00:25:46: Und du kannst es halt wie einfach nicht erwarten, wenn... Du ist das Ding!

00:25:53: Oder wie gehst du mit dem und mich heiss gefällt?

00:25:55: Dass die Fans vielmals sehr unrealistische Erwartungen auch gut

00:25:58: haben.

00:25:59: Ich habe das so, ich habe das, es ist schon spannend Es ist ja schon, wir hatten neunneinzig Prozent positive Erfahrungen mit den Fans Neunneinenzig Prozent und dann gibt's aber ein kleiner Prozent, der halt teilweise Nicht nur nicht positiv, sondern auch sehr negativ.

00:26:16: Und ich habe das Besungsrechtsviel erlebt und ein Nazi-Spiel, wo einfach das Gefühl hast du viel ... Ich weiss nicht ob es die älteren sind, in denen der Kind sagt, dass etwas an dem Spiel kommt oder den Kindern die Erwartung haben.

00:26:31: Wir werden für alles gefragt.

00:26:32: Also wir werden für unsere Hosen gefragt, für unsere Stilpen, für unseren Haargümmeln, für alles.

00:26:40: Oder ich werde immer für meine Schuhe nüchtern und frage dich, ob ich in die Sechzehn bin.

00:26:44: Dann kann man manchmal so Sprüche sagen, du hast doch ... Du bekommst doch auch eine Schule gratis?

00:26:49: Ich denke immer so Ja!

00:26:50: Ich bekomme ... Ich bin mega einer der glücklichen Personen, die Schule gratisch bekommt.

00:26:57: Aber ich brauche ... Ich habe jeden Tag noch eine neue Schule anlegen.

00:27:00: Und ich will auch nicht.

00:27:01: Das ist eine Schneckgebung.

00:27:02: So viel Schule bekomme ich auch nicht.

00:27:04: aber es ist so wie.

00:27:05: mit welcher Erwartung schickst du Deine Kind, oder wie kommen Fans ins Spiel?

00:27:11: Ist es der Wartung einfach ein Schubmärzt zu geniessen und Freude an die Emotionen mitzumachen.

00:27:17: Vielleicht weil du Glück hast, interagieren mit den Spielerinnen nach dem Match aber nicht.

00:27:21: ich bin enttäuscht wenn ich nichts bekomme.

00:27:24: Und da bin ich manchmal nicht so sicher.

00:27:26: Aber dann bin ich sicher auch manchmal das Problem und mein Herz nimmt dass ich nichts geben kann.

00:27:31: Also weisst du, ich muss manchmal hundert, zweihundert Mal noch mein Spiel sagen nein Ich gebe dir meine Schuhe nicht.

00:27:39: Aber ich fühle mich auch schlecht dabei, sollte mir gar nicht schlecht fühlen.

00:27:44: Ich habe nur ein Leben und ein paar Schuhen und ich habe alles immer weggegeben.

00:27:50: Ja, ich weiss es auch nicht oder wie empfängst du das?

00:27:53: Du bist vielleicht manchmal etwas Fanseite, oder nicht?

00:27:58: Also ... Ich habe das Gefühl, ich habe realistisch eine Erwartung grundsätzlich, vielleicht.

00:28:07: Also, und ich bin selber allgemein nicht so... Ich glaube nie.

00:28:12: es war so ein Typ, der gerne so Sachen erzwingt oder so mega pushy ist.

00:28:19: Und auch zu viel erst das Gefühl hat, dass sich alle die anderen wohl fühlen.

00:28:26: Oder hoffe ich ihm, also da ist mein Ziel immer, weiss nicht ob's immer klappt aber ja darum Ja, schon schwer zu sagen.

00:28:40: Ich glaube bei mir generell aber...

00:28:43: Also ich finde es auch noch ein schwieriger Punkt, weil ich verstehe, dass die Fans zum Beispiel auch von uns Spielerinnen oder Spieler erwarten, dass wir nach dem Spielzeitversehen nehmen, wenn sie schon am Match kommen.

00:28:54: Ich verstehe das!

00:28:57: Und gleichzeitig gefällt mir manchmal etwas Verständnis für die Emotionen der Spielerinnen und Spieler.

00:29:02: Dann kommt man wieder zum Punkt.

00:29:04: Wir sehen uns nur über neunzehn Minuten.

00:29:06: Man weiss nichts, was ihm im Leben abgeht.

00:29:08: Und klar, das ist unser Beruf und zum Beruf gehört auch die Fanbeziehung irgendwo durch, dass du dich pflegst.

00:29:15: Aber es gibt einfach Momente... Es geht einfach nicht.

00:29:18: Es gibt einfach Matchen, wo nichts anderes als in die Kabine für dir einzubereiten, mit niemandem zu interagieren.

00:29:25: Aus welchen Gründen immer?

00:29:26: Das geht in diesem Moment auch nie mehr bis an!

00:29:29: Also es ist wie eine Matche, Ich bin sehr gerne noch eine halbe Stunde nach dem Match immer noch dort.

00:29:35: Es gibt auch in acht von zehn Fällen würde ich lieber reingehen, aber nicht wenn man gleich die dreißig Minuten Zeit nimmt.

00:29:45: Aber die Dreißig Minuten länger nie für alle.

00:29:48: Und es ist näher geliegt und du machst ein paar unglücklich trotzdem diese dreißige Minute Zeit nimmst Und die Barsäge sind glücklich, weil sie in diesen dreißig Minuten etwas von dir bekommen.

00:30:00: Ich kann mir vorstellen es ist auch anstrengend.

00:30:02: also es braucht ja mega... Ja

00:30:03: natürlich!

00:30:04: Es saugt ja mega Energie.

00:30:06: Du musst nicht aber du musst mit einem Lächeln diese Leute begrüßen und durch einen Augenkontakt zu interagieren oder so ein wenig steigen.

00:30:15: Das braucht Energie.

00:30:17: Es sind alles Leute, die du nicht kennst und trotzdem wirst du ihnen etwas zurückgeben.

00:30:22: Ich finde es sehr wichtig, dass man das macht.

00:30:25: Und ich sage immer in den Nazi-Spielen, wenn wir das dürfen ... In jeder Spielerin, der sich so fühlt, dass sie sich nach dem Spiel Zeit nehmen können.

00:30:34: Wenn wir alle helfen, dann werden hoffentlich relativ viele Fans mit einem Autogramm oder einer Fotos beglückt.

00:30:41: Aber es gibt einfach Momente oder auch Niederlagen, extrem schwierig zu machen.

00:30:47: Ich habe eine spannende Begegnung mit einem Familienvater.

00:30:54: Ich hatte sehr wenige negative Erfahrungen mit Fans außerhalb des Fußballplatzes.

00:30:59: Sehr viel, sehr positiv.

00:31:02: Mega Respekt für mich und die Gespräche.

00:31:08: Aber der hat wirklich mal gut abgeschossen.

00:31:11: Der war wie im Rosengarten mit einer Kollegin.

00:31:14: Als er so kam, hat er zuerst so geschaut und gewusst.

00:31:17: Wahrscheinlich wäre er bei ihm.

00:31:19: Er sagte dann, dass sie in den Schuttern geholt sind oder die Welt in einem Zimmer gesprächlich war.

00:31:26: Er müsste mir etwas sagen.

00:31:29: Er ist mit seinen drei Söhnen übrigens gegen Italien gekommen.

00:31:32: Es war eine Sonntäuschung für seine Familie und Kinder.

00:31:37: Sie haben nichts bekommen nach dem Match.

00:31:39: Sie sind auch nicht mehr ein Lieblin bekommen.

00:31:42: Und dann habe ich es so gefragt.

00:31:45: Also welcher Match habe ich?

00:31:46: Ich hatte gesagt, die Schweiz-Italie und mir hat der Teiss noch verloren.

00:31:49: Er war zu dunkel.

00:31:49: Ja genau, ich wusste, welchen Match er meinte.

00:31:51: Er sagte, auch dir aus Kapitänin dreht mich überhaupt keine Zeit auf die Fans, wo ich weiss, dass ich nach dem Match über den Dreißig oder Viervierzig Minuten nachher bin.

00:32:00: Ich habe die Runde gemacht!

00:32:02: Und er wann

00:32:03: nicht.

00:32:04: Ohne ihn nicht.

00:32:04: Ich weiß, ich war gar kein Rechtfertigungsschuldiger.

00:32:07: Aber er sagte, wie gesagt ... Er kam ja mit seinen Söhnen in einen Frauenfußball-Metsch.

00:32:13: Und sie sagten, dass alle so enttäuscht haben.

00:32:16: Ich habe mich nervig gefragt und es war ein bisschen nett.

00:32:20: Ich gab mir zwar nicht so viel gegeben, aber meine Kollegin hat gerade aufgeloren.

00:32:27: Sie sahen, dass ich hier so bin.

00:32:30: Das ist extrem.

00:32:32: Kein Respekt!

00:32:33: Die kommen einfach hier mit irgendwelchen Punkten, die überhaupt keinen Sinn machen.

00:32:38: Was bringt dir euer Kind bei, wenn du nur ein Schubmatch gehöpfen willst, dass der etwas bekommt?

00:32:43: Und er hat sich das dort auf eine Diskussion eingeladen und ich dachte, ich kann heinein.

00:32:47: Wie kommt man auf die Idee jetzt mir so etwas zu erzählen?

00:32:51: Also ich habe es nicht verstanden weil ich auch denke, wenn ich mit meinen Kindern irgendwann mal einen Match gehe egal in welchem Sport oder irgendeinen Wettkampf sage ich meinen Kindern, ich muss nicht mehr sehr enttäuscht werden, ob wir nichts bekommen.

00:33:05: Ja, in dem ...

00:33:06: Es ist sehr speziell.

00:33:08: Ich meine, wenn du jemandem gehst... Aber ich habe gewisse Leute, die sich nur in andere Personen versetzen wollen und es so auf sie bezogen sind.

00:33:18: Einfach ein, dass man das will oder nicht bekommt.

00:33:21: Das kann ich dir jetzt sagen.

00:33:22: Wie kommst

00:33:24: du auf diese Idee, um zu sagen, wo du mir mal sehst?

00:33:28: Und wie gesagt, ich habe mich rechtfertigt, obwohl ich gewusst habe, ob ich im Fall zu den Fans bin!

00:33:34: Und selbst wenn nicht, haben wir die direkte WM-Kalifikation verspielt.

00:33:39: Selbst

00:33:40: wenn nicht... Leider hatte ich mir nie einen Lagergefühl länger rauszuleiben.

00:33:49: Es war eine Riesentäuschung für uns in diesem Moment.

00:33:52: Ja, es ist schon genug gehört, dass wir überhaupt im Stadion sein müssen mit so vielen Leuten und du wirst am liebsten einfach einmal schnippen und wegbeimen.

00:34:02: Kann ich mir vorstellen?

00:34:03: Ja, die

00:34:05: Fieber sind weg und es passiert nicht oft.

00:34:08: Aber es war spannend.

00:34:09: Ich habe auch etwas gedacht.

00:34:11: Es waren wahrscheinlich viele Leute, die vielleicht frustriert haben, weil wir uns mehr Zeit genommen

00:34:17: haben zum Beispiel.

00:34:18: Aber ich glaube generell kann man schon sagen ... Ich habe das Gefühl, dass er mit dem zu tun ist.

00:34:25: Man muss irgendwie fast dankbar sein!

00:34:29: dass ich als Mann überhaupt komme.

00:34:33: Und

00:34:33: wie gesagt, es ist sehr wichtig zu sagen, dass ich glaube, dass sehr viele Leute nicht so denken.

00:34:37: Es gibt ja immer überall irgendwelche Leute, die aus der Rehe tanzen.

00:34:42: Es sind auch sehr viele Männer, mit denen unsere Matches kommen sollen und das Megacool finden.

00:34:49: Das sollte auch schlechter unabhängig sein.

00:34:52: Ja,

00:34:52: natürlich!

00:34:53: Aber ich glaube

00:34:54: es ist sicher gut zum mal gehören... dass die Leute vielleicht mal realisieren, dass nicht so einfach ist immer auch all den Erwartungen gerecht zu werden.

00:35:06: Weil es einfach extrem viel sind und dass sie ja sehr energiebraubend...

00:35:13: Ja also es gibt eine Energie, es gibt sehr viel Energie aber im gewissen Moment ist so Energieraubend.

00:35:21: Also ich habe noch etwas mitgebracht für dich zum Lassen.

00:35:27: Ich bin gespannt.

00:35:29: Sie sind gar nicht so gut vorbereitet.

00:35:31: Ich hoffe, du gehörst es.

00:35:32: Ich versuche sie mit dem Mikrofon zu heben.

00:35:39: Also erste Nachricht?

00:35:41: Oh ihr lieber

00:35:42: Assi!

00:35:44: Das ist die falsche Säge, dachte

00:35:48: ich.

00:35:48: Du

00:35:49: hast den

00:35:50: Traum im Hintergrund.

00:35:51: Sorry, die hat schon dich gerichtet.

00:35:54: Hallo liebe Lea, hoffentlich vermisse ich mich schon.

00:35:56: Auf mir sieht das bald wieder.

00:35:59: Vielleicht kann man schon mal die Geschichte erzählen... wo du mich und Essenfascher Schweiler verwandern möchtest.

00:36:07: An der E&Z sind sie zu zweit, wenn man viel Spaß mit den Golf-Wägen

00:36:12: kannte.

00:36:13: Das ist sicher eine

00:36:14: lustige Geschichte.

00:36:18: Zuerst hoffe ich, dass es dir gut geht.

00:36:21: Ich hoffe, dass dich gut eingelebt hat.

00:36:24: Ja, das schätze ich am meisten.

00:36:27: Wir sind wieder zurück in England.

00:36:29: Ciao ciao!

00:36:34: Gumba.

00:36:37: Herzig.

00:36:39: Ja, die Geschichte Rean.

00:36:41: Kennst du deine Geschichte?

00:36:43: Du kennst sie oder bist du auch

00:36:44: dabei gewesen?

00:36:44: Ich war

00:36:45: dabei.

00:36:45: Oh Gott.

00:36:46: Raffi... Aber ich weiss nicht was nachher hin.

00:36:51: Also zuerst mal etwas im Kontext reinzubringen.

00:36:55: Gumba und Essen sind ja wirklich wild-childs.

00:36:59: Kann man so sagen, oder?

00:37:00: Und ich bin sicher, mir fehlt das Magischli im Leben.

00:37:03: Ich war nicht so ein Wildchild.

00:37:05: Vielleicht früher, aber jetzt nicht mehr so.

00:37:08: Ich bin als Mami des Teams und fühle mich sehr viel verantwortlich.

00:37:12: Wir waren in England.

00:37:14: Es war ja schon in der Corona-Zeit.

00:37:17: Es ist generell eine Zeit, an der wir aufpassen müssen, wenn niemand krank wäre oder so.

00:37:22: Dann haben wir es als Krankheitslager schon einmal gehabt.

00:37:25: Das ist eine Krankheit ausgebrochen, die man meinte, Wir mussten am Hotel-Golfplatz trainieren, weil wir nur acht gesunde Spielerinnen waren.

00:37:36: Wir schocken gleich, ob ich noch etwas gemacht habe.

00:37:38: Und das ist unser Team schon relativ knapp gewesen.

00:37:41: Am Hotel hatten wir eine Golfwege und ein Hotel gab uns die Golfwegen ein bisschen und sagte, dass man unseren brauchen kann – und er wusste genau, was bei Girls Tiger brauchen.

00:37:54: Ich gehe nicht von der Nicht-Gemütlich-Kammer fahren, sondern rennen über die Hügel und so.

00:38:01: In eren sind sie natürlich um.

00:38:03: Die hat den Anlag umgefräselt.

00:38:05: Ich weiss nicht mehr.

00:38:06: drei oder vier Wegele hinterher.

00:38:07: Und wie ist der grösste Spass?

00:38:09: und Gaudi gehabt?

00:38:10: Das finde ich ja super!

00:38:11: Ich finde Spaß gehört zu dem Gaudis.

00:38:13: Aber dann ist etwas passiert.

00:38:16: Oder noch hat es die eine Wegelei ... Ich war nicht dabei.

00:38:20: Die andere Wegeli ist komplett umgekehrt.

00:38:24: Es ist glaube ich unter dem Wegelein gelandet oder so.

00:38:27: Halb unter dem wegele, ich weiss nicht ob es hundprozent richtig verzehnt.

00:38:31: Ja im Moment müssen wir ihren EM, wir sind ein knappes Spielerinnen und jetzt macht ihr einen Sonnenmisch.

00:38:39: Diskieren gefühlt noch eine Verletzung oder Verletzungen von Spielern.

00:38:42: Und dann kommen sie zurück und erzählen das.

00:38:46: Ich weiss nicht, ob es irgendein Schmerz hat oder so.

00:38:49: Mir habe ich sie natürlich nicht gesagt.

00:38:50: Das ist Schmerzei.

00:38:51: Dass sie es mir überhaupt erzählt haben, war schon eigentlich dumm.

00:38:55: Weil ich habe meine Gedaufer verloren und sagte, dass ich es lenke.

00:38:59: Und ich glaube, wenn ich ihn auch mal sagen würde, dann sind die Leute schon etwas abgeschreckt.

00:39:06: Es braucht relativ viel, was ich sage aber wenn ich das sage, ist man wirklich hundertprozent der Lache.

00:39:12: Dann finde ich es wirklich nicht witzig!

00:39:14: Du bist

00:39:15: laut geworden?

00:39:17: Ich habe nicht gefühlt, dass ich Luppi geworden bin.

00:39:20: Aber ich werde klar und ignorant.

00:39:23: Es gibt kein Saber, du musst gar nicht probieren.

00:39:25: Okay.

00:39:26: Jetzt steuerst du die Golfäge weg?

00:39:27: Ausserdem hat dir ein Golfäger etwas beschädigt, das im Hotel gehört.

00:39:31: Wahrscheinlich, weil sie offingen ... Das ist einfach nicht respektvoll.

00:39:34: So wenn man als Team nicht darstellt und klar gewisse Momente finde ich ... Manchmal muss man mit Spass einfach mitmachen und Sachen passieren.

00:39:43: Aber in diesem Moment habe ich mich gefunden, hey girls!

00:39:45: Es ist ein Tag, wo du zwei Tage vor einem Match warst.

00:39:48: Du hattest wieder etwas riskierter.

00:39:50: Ich glaube es sagt hier so viel über Gumba und SLC auch noch andere dabei gewesen.

00:39:54: aber übrigens ausser die Hey-Haut eine Galdi in ihrem Leben und der ist sehr bereichend für ein Team.

00:40:01: Neun von zehn Mal sehr bereichernd, manchmal spürt er sich halt im Moment nicht wenn es genug ist Und ich glaube Gumbha würde es zu hundert Prozent bestätigen, wenn sie auch da wäre.

00:40:10: Dass es einfach Momente gibt, wo man manchmal schnell abgefahren muss.

00:40:14: Aber ja... Es ist zum Glück nichts passiert.

00:40:17: Auch unsere Gesungen bleiben.

00:40:18: Und dann braucht's wahrscheinlich auch Menschen wie dich?

00:40:22: Ja!

00:40:22: Oder vielleicht mal ein bisschen gegen

00:40:26: Gewicht?

00:40:28: Ich hatte das Gefühl, wenn wir alle gleich wären würde es nicht funktionieren.

00:40:31: Also du brauchst alles ein bisschen.

00:40:32: Du bist die, die dir für eine galtige Sorge geben.

00:40:34: Die, die... Ja, die, wo... Es braucht etwas alles.

00:40:38: Es braucht jeden Charakter in einem Team, sonst würde es nichts funktionieren.

00:40:42: Aber dort habe ich schon gefunden.

00:40:43: Komm an!

00:40:43: Also ich hatte da auch kurz Angst, weil ich so dachte, fuck me sind dabei und irgendwie ja... Und so dachte ich, wenn jetzt etwas wie so passierender Spielerin noch ausfällt wegen einer Verletzung mit einem Golf-Card.

00:41:03: Auf der einen war es lustig, weil du brauchst ein Druckabfall während des Turniers, um einfach etwas rauszukommen und Kind zu sein und nichts danken.

00:41:17: Aber wie du sagst, vielleicht muss das nicht so sein oder muss man dann wirklich herausfinden ...

00:41:24: Wie gesagt, das ist nicht passiert.

00:41:26: Es war alles gut.

00:41:27: Wir haben es geregelt oder mit dem Golf-Baggie.

00:41:29: Ich glaube, ich weiss gar nicht ob er kaputt war oder nicht.

00:41:31: Wir sind auch mal geregelten und sind hergestanden.

00:41:33: Und es ist alles okay.

00:41:35: aber ich finde manchmal so etwas... Wenn die verletzt ist im Training, wenn sie krank ist, kann man diese Sachen nicht beeinflussen.

00:41:41: Aber wenn sie mit dem golf-baggie vor allem eine Ehe Gruppenspiel verletzen ist nachdem wir schon irgendwie sieben kranke.

00:41:48: Ach krankee!

00:41:49: Und sehr knappen Kader finde ich schon so ein bisschen ja.

00:41:54: Nicht ganz so weit ausgestattet.

00:41:56: Ist das auch deine Funktion als Kapitänin?

00:42:03: Ich habe das Gefühl, du nimmst schon... Wie du sagst, du latscht dir schon viel Druck auf mich.

00:42:09: Ich habe es Gefühl während dem Tournier hast du übernimmst dann sehr viele Verantwortung.

00:42:17: Gut, in diesem Tourniere war's krass!

00:42:18: Ich weiss es noch genau.

00:42:21: Ja, in diesem Turnier haben wir das Nero mit Nils im Moment und im Nachgang besprochen.

00:42:26: Er hatte ein sehr cooles Stich hinein aus der Person für unser Team.

00:42:32: Wir konnten es maximal um den Anruf machen.

00:42:34: Er war Trainer, was sehr fest uns Spielerinnen vertraut und viel Verantwortung abgeben hat, weil er auf eine Art und Weise sehr cool ist für ein Team.

00:42:42: Und ich glaube auch viele Spielerinnen sind sehr aufgeblüht unter ihm.

00:42:45: Aber das war eher zu negativen Schweinen.

00:42:48: Es ist sehr viel mehr zu behangen.

00:42:50: Und sehr viel Verantwortung auf meinen Schultern gelastet und fast zuviel.

00:42:55: Ich glaube, dort war es zum Teil schon zu viel für mich, weil ich einfach das Gefühl hatte, die Verantwortung war zu wenig im Team.

00:43:06: Das ist sicher nicht nur meine Mitspielerinnen gelegen, sondern auch ein bisschen an mir.

00:43:10: Sie sind jemanden, der sie vom Naturheil sehr fest annimmt oder sich zieht.

00:43:15: Da habe ich aber etwas gelernt, dass ich Filme lernen muss abzugehen, aufzusteilen.

00:43:22: In diesem Moment hatten wir eine recht grosse Transition von einem Team, der sehr erfahren war zu einem Team mit vielen jungen und unerfahrtigen Spielerinnen.

00:43:30: Das Team war noch nicht bereit für die Verantwortung aufzustehlen.

00:43:35: Da hatte Niels Röckblickenssämmer besprochen, dass wir ein bisschen mehr Verantwortung aus den Trainer abnehmen können.

00:43:43: Wir konnten es einfach noch nicht aufstehlen auf das Team.

00:43:46: Die Jahre nach dem Tournier ging es viel besser, denn das war ein Learning-Sie für uns alle.

00:43:52: Für mich persönlich auch.

00:43:53: Ich habe viel zu viel angenommen und ich weiss nicht ob du dich noch fester erinnern kannst, aber ... Es war schon nicht nur cool.

00:44:02: Der Druck ist jetzt eintabend.

00:44:03: Aber so viele Sachen müssen man immer denken und sich gar nicht so oft zu wesentlichen fokussieren, war schon noch schwierig.

00:44:10: Und dann habe ich gefunden, die Jahre nachher haben wir ... Wir konnten es wirklich viel besser machen.

00:44:16: Es gab viele Spieler, die eine Tourniererfahrung mehr hatten.

00:44:20: Ich glaube, wir waren sehr transparent über das Gretz und diese Erfahrungen.

00:44:24: Mittlerweile bin ich viel besser im Sache abgegeben auf das Teilen.

00:44:29: Andere sind auch viel besser in Verantwortung in anderen Bereichen oder verschiedenen Bereichen.

00:44:35: Ja, ich kann es nur aus der Sicht des Do-Kuits sagen... Da warst du auch einer der Spielerinnen, die wir näher begleitet haben.

00:44:50: Mit Riola, Nils und Sondi.

00:44:53: Ich habe dort schon das Gefühl, dass es manchmal auch ein bisschen leid ist.

00:45:02: Es sind ja wieder diese Erwartungen oder ich habe dich noch gebraucht für die Dokum, für die Geschichte und irgendwie deine ... Deine Sichtweise.

00:45:14: Aber gleichzeitig muss ich mir dann den Mix finden, weil du ja ... Du bist letztendlich die Fußballerin und du bist zum Fußballspielen dort und möchtest zum Intu ausgeben.

00:45:27: Also du hast ... Ich meine, du hast mega viel gegeben!

00:45:29: Aber es hat mehr auch

00:45:31: für mich... Es kostete über Windung.

00:45:32: aber zu fragen, oder?

00:45:34: Ja, das habe ich mir gesehen.

00:45:37: Ich wollte nicht mehr Stress wie aufbühren.

00:45:40: Was du jetzt wieder denkst, oder auch mit dem Podcast?

00:45:42: Es ist ja viel dahinter.

00:45:45: eine Organisation, die muss mir sehr viel hin und her geschrieben haben.

00:45:48: Und dann habe ich es uns ... Du meinst fast etwas leid, dass ihr noch an deinem freien Tag beschlagnahmt.

00:45:55: Ja, ich

00:45:56: glaube, es

00:45:56: ist noch ein Schmalergrad.

00:45:58: Ich glaube von aussen betrachtet sind wir zu Fußbauerleben

00:46:03: mit

00:46:03: viel Zeit.

00:46:03: Und es ist ein Sommerheim.

00:46:04: einen anderen Rhythmus als viele andere Leute.

00:46:08: Aber wir haben ein Sieben-Tagens-Rhythmus oder Sechs-Tags-Mations, also wir haben zehn bis zehn Tage im Stück zum Beispiel geschaffen und schütten.

00:46:17: Und Schutte haben sie dann einfach eineinhalb Stunden Trainingsnähe gehalten.

00:46:20: Uns ist mittlerweile der Autor.

00:46:21: Also ich stelle mir am siebne Dreißig auf.

00:46:23: Ich bin in einer Macht im Trainingsgelände und da bin ich etwa drei, vier Jahre daheim.

00:46:28: Das ist so ungefähr so den Tag.

00:46:30: Und er habe mich wie ich noch jemanden, die etwas anderes Zeug nebenan macht ... Aber ich bin jemand, der sehr gerne redet grundsätzlich und mit Reden viel verarbeitet.

00:46:39: Darum würde ich jetzt mal sagen, dass es eigentlich mit dieser Doghu dann vielleicht... Es ist vielleicht schwierig gewesen, die Termine zu finden wie wenn wir in einem Turnier waren, weil man einfach gleich noch viele andere Sachen einbunden ist.

00:46:52: aber näher der Moment zu reflektieren oder zu reden tut mir eigentlich normalerweise recht gut.

00:46:58: Also es ist wie... ...es ist einfach schwierig die Terminen zu finden.

00:47:00: Man hat ja so gesagt für den Podcast organisiert.

00:47:03: Unser Problem im Fussball ist, dass unsere Programme sich ständig ändern.

00:47:07: Ich kann dir nicht sagen in zwei Wochen, an welchem Tag ich bin, weil ich weiss es noch nicht.

00:47:14: Zum Beispiel haben wir einen Formspiel abgemacht und dann sind wir gleich ins Hotelformspiel, das ich nicht erwartet habe.

00:47:22: Man muss halt flexibel bleiben.

00:47:24: Das hast du vielleicht ein bisschen geklärt, darum hast du drei Tage in London gebraucht.

00:47:28: Du wusstest, es könnte sich noch etwas ändern.

00:47:31: Und genau so ist es gekommen!

00:47:33: Ja, ich habe gedacht, dann bin ich einfach da und dann finden wir vielleicht einen Moment.

00:47:38: Auch noch spontan.

00:47:41: Aber ja, also danke auf jeden Fall, dass du das überhaupt möglich gemacht hast!

00:47:45: Ja, merci dir, bist du gekommen?

00:47:48: Ähm ... sehr gerne.

00:47:49: Schön mal wieder hier zu sein.

00:47:51: Ich habe die Kumpel dir nachher noch eine Frage gestellt zum noch ein bisschen über Brighton reden.

00:47:55: Gerne.

00:47:59: Wie hast du dich jetzt eingeglebt?

00:48:01: Wo wohnst du mir vor?

00:48:02: kurz darüber geredet?

00:48:04: Wie machst du jetzt alles?

00:48:06: Ich habe mich sehr gut eingelebt, ich bin wirklich super glücklich.

00:48:10: Es ist eine tolle Stadt, wirklich mega schön für diese Leute, die noch nie waren.

00:48:14: Sehr farbige Stadt, lebendige Stadt.

00:48:17: viel Restes und Kaffees am Strand hat ein bisschen Wind geben zu aber jetzt haben wir wirklich mega Glück gehabt mit dem Wetter in den ersten Monaten.

00:48:26: es war sehr viel Sonne.

00:48:27: Wir sind nach London, also mit der Stung nach London.

00:48:30: Das finde ich jetzt völlig okay direkt in den Zug und ich wohne seit Anfang September in einer Wohnung ziemlich zentral in Brighton.

00:48:38: Also es ist sehr ein ruhiges Viertel und gleichzeitig bist du in sechs bis sieben Minuten im Bahnhof, zehn Minuten am Strand und du spielst in einem Verein wo ich wirklich finde, das hat super Leute tolle Werte.

00:48:52: Ich kann sich wirklich von ganz aufs Fussballspielen fokussieren.

00:48:55: Es ist professionell.

00:48:57: Ich fühle mich wirklich angekommen und ich fühle mir mega happy an Freudem Schutten, Freud im Team, Freude wieder in die Liga zu sein.

00:49:05: Also ich kann mich nicht beklagen.

00:49:07: Hammer!

00:49:07: Das ist richtig schön.

00:49:08: zum Gehören.

00:49:10: Muss ich sagen... dass es dir gut geht hier.

00:49:14: Hast du gedacht letztes Jahr, also wir reden nachher noch über den Abschied von Arsenal letzten Sommer aber hast du gedacht wo du gegangen bist, dass du so schnell wieder in England wirst?

00:49:27: Nein,

00:49:28: das hatte ich nicht gedacht.

00:49:31: Als erstes habe ich mich nie mit dem Gedanken gespielt, Arsene zu verleihen.

00:49:35: Ich glaube, ich habe mich ohne die Sitzung dieser Zeit sehr fest mit den Vereinen identifiziert und ich glaube, dass es ein bisschen ungeschätzt ist.

00:49:42: Ich habe das zwingst ungeschetzt, als ich ging, so wie der Impact von Arsenen oder der ganze Umgebung des Teams um die Mitspielerinnen, was für einen Impact mehr hat und auf die Person, die ich bin – und hier aber auch auf die Spielerin, die wir haben.

00:49:58: Ich habe meinen Bauchgefühl nachgedacht und hatte das Gefühl, kurz vor der Transfer-Endung.

00:50:06: Wenn ich nie so wollte gehen, hatte ich das Gefühl ... Ich habe lieber etwas, was alles gut ist, was ich die Möglichkeit habe in einem tollen Freund zu gehen oder an Zuhause zu gehen, vielleicht auch noch mehr Lifestyle geniessen als vorher.

00:50:20: Auf dem Zeitpunkt meiner Karriere fühlte sich das nicht richtig an.

00:50:24: Und das berühre ich auch nicht.

00:50:27: Aber ich hatte das nicht geplant.

00:50:30: Und gleichzeitig habe ich nicht geplankt, so schnell wieder zurückzukommen.

00:50:33: Ich glaube mit der Wartung, an die ich zu Juven bin oder mit der Unterschrift konnte ich meine Karriere bei Juven beenden.

00:50:42: Ich hatte drei Stunden von Hause im Weg nach der Schweiz zugänglicher für meine Familie und meine Freunde zu machen.

00:50:49: Neue Liga, neue Sprache, viel mehr Sonne ... Das, was man in England immer sagt – wenn ich nicht so viel Sonne in Italien habe.

00:50:57: Es war sehr lifestylemäßig kulinarisch und tolles Land.

00:51:03: Es hat wie alles perfekt gepasst und ich habe mich auch gefreut auf diesen Schritt.

00:51:07: Ich habe mich bereit gefühlt, der Verein zu verlassen, den ich geliebt hatte.

00:51:14: Und er ist ein bisschen anders gewesen.

00:51:17: Und das ist eben auch wieder etwas, was ich immer sagen würde.

00:51:20: Bevor du es probierst, weisst du ja nie, was passiert.

00:51:23: Mit jedem Wachs zu... Ja, es ist ein Risiko verbunden und... Ich glaube, am meisten sind sie in meiner Karriere sowohl mit Turbinen-Pots als auch mit Arsenal sehr glücklich gehabt.

00:51:34: Was einfach gemätscht hat.

00:51:36: Sofort gemäßt.

00:51:37: Von Anfang an?

00:51:38: Ja!

00:51:38: Mal rückflicken kann ich wirklich von Anfang an sagen und bis zum letzten Tag.

00:51:42: Was man ja schon ... weil es eigentlich ein sehr grosser Luxus ist und nicht selbstverständlich ist.

00:51:47: Aber ich hatte die positiven Erfahrungen.

00:51:51: Und bei Juve habe ich auch positive Erfahrungen gehabt, aber es hat einfach keinen Klick gemacht.

00:51:56: Da bin ich genauso verantwortlich wie viele Faktoren, die für das sind.

00:52:01: Ich konnte mich nie hundert Prozent auf das einlassen.

00:52:05: Als ich vorher erwähnt habe, hatte ich das Gefühl auf dem Fußballplatz, den ich finde, dass du das brauchst.

00:52:12: Ich hatte einfach die Freude, dass ich nicht so gelebt oder einen Platz nahm.

00:52:19: Ich konnte mich nicht so ausleben und war nicht produktiv.

00:52:22: Wieso habe ich alles verloren?

00:52:25: Aber ich bin zum Beispiel nie irgendwie depressiv geworden oder komplett in ein Loch gehabt.

00:52:31: Das hatte ich nicht.

00:52:32: Jetzt, als ich aus dieser Situation herausbemerke, bin ich viel lebendiger und produktiver.

00:52:37: Vielmehr habe ich wieder die innere Ruhe, die inneren Zufriedenheit.

00:52:41: Ich hatte das dort einfach nicht.

00:52:45: Man kann es immer auslegen wie man es will.

00:52:47: Es waren ein paar Sachen im Leben, sie sind Match und ein paar sind kein Match.

00:52:50: Und für mich war es einfach kein match.

00:52:52: Relativ früh habe ich es erkennt und wir versuchten auch gleich vor allen Ebenen alles zu geben.

00:52:59: Das Beste hier rauszulassen, also jedem Spiel hundert Prozent zu geben!

00:53:03: Aber meine Hundertprozesse waren nicht die hundertprozenten, wie wenn ich auch das Feuer in mir hätte.

00:53:10: Es war schwierig zu akzeptieren und es sah irgendwie, dass meine Hunderprozense so tief sind und mein Energielevel so tief ist.

00:53:16: Ich hatte einfach gewusst, wir möchten eine Chance geben, wenn ich noch mal angreifen möchte.

00:53:22: Wenn ich die WM noch einmal im Auge habe und nicht schon zu aufhören denke, dann muss ich noch einmal eine Veränderung anstreben.

00:53:31: Brighton ist wirklich ein Freund gefunden, der super passt.

00:53:35: Als ich mich jeden Tag aufs Training freue und wieder erlebe, als ich wieder Freude habe oder ins Feuer habe.

00:53:41: Als wir enttäuscht sind, wenn man verlieren will, als wir gewinnen wollen.

00:53:45: Einfach, weil ich die ganzen Emotionen wieder erleben

00:53:50: kann.

00:53:50: Wenn du das jetzt vergleichst mit der Zeit vorher bei Arsenal – diese Zeit jetzt wieder bei Brighton?

00:53:56: Und diese Zeit bei Uwe ... Du bist auch eine, die sich Gedanken machte über dich selbst.

00:54:06: Wenn du das jetzt reflektierst, was in Konkret die Faktoren bei dir und äussere Faktore gesetzt hat ... Was für Faktor waren sie?

00:54:17: Dass es dir am einen oder dem anderen in London umgeht, so viel besser geht wie in Italien.

00:54:30: Ich glaube, ich hatte wie viel Einfluss der Faktor Fußball auf mehr gehabt hat.

00:54:38: Auf einer Person, weil wie ich vorhin gesagt habe in Potsdam und Narsland ist die Faktore Fußballmation sehr gut gewesen.

00:54:45: Und das hat natürlich alles andere einfacher gemacht.

00:54:50: Weil wir sind mit dem Fußball jeden Tag konfrontiert und wenn irgendetwas nicht stimmt über einen längeren Zeitraum ... Beiflusste in so einem Platz.

00:54:59: Und ich glaube, wie der Faktor Fußball jetzt gerade in Italien bei Juve hat einfach nie sich ganz richtig angefühlt.

00:55:07: Ich hatte das Feuer und die Freude.

00:55:10: Das hat unterschiedlichste Gründe.

00:55:12: Ich habe die Gründe ja schon im Interview ausgenenkt gehabt.

00:55:14: Es wird ja immer so ein bisschen ... Ja, in irgendwelchen Statements hinein drängt, was ich gar nicht so gemeinte.

00:55:22: Ich glaube es ist einfach.

00:55:24: Die Realität ist, dass ich in den letzten sieben Jahren in der EU war, die extrem viel im Frauenfußball passiert ist.

00:55:32: Wir waren extrem privilegiert und haben etwas erlebt, das für mich normal wurde, aber nicht so normal ist ausserhalb.

00:55:41: Das Impact von dem Erlebnis, von dieser Erfahrung habe ich unterschätzt.

00:55:46: Wie viele Einfluss hat es gehabt auf mir?

00:55:49: Dass wir professionelle Bedingungen hatten oder dass wir so viele Fans hatten?

00:55:53: dass ich mir in so einer kompetitiven Liga gespielt habe, zu näher in einem Land zu gehen, den ich gleich auch nicht richtig die Realität gekannt habe vorab eingegangen.

00:56:05: Die Realität war aber so krass anders, dass sie mit diesem einfach wie das Feuer ausgelöst hat bei mir.

00:56:12: Und eben hier hat es angefangen mit ein sicherer schwieriges Jahr bei Juve.

00:56:16: Alle Spielerinnen haben viel nicht funktioniert.

00:56:20: Näher ist eine ganz andere Fußballstil der Liga.

00:56:23: Ich würde sagen, rückblickend ist mir als Spielerin nicht so gelegen.

00:56:27: Ich konnte sicher auch nicht meine beste Performance in das Team bringen können, dass wir sehr erfolgreich waren.

00:56:33: Ich hatte das Gefühl, der Ball nicht so viel im Team zu haben, weil ich das gerne hätte wollen.

00:56:38: Wir hatten keine Vorerkennung an den Baustoffen und da war es viel direkter.

00:56:42: Da bin ich vielleicht weniger direkte Spielerin und dort hat es einfach auch nicht ganz passt.

00:56:47: Und ich habe mich probiert anzupassen aber es ist irgendwie jetzt nicht klickt gemacht Und er ... Ja, es ist schon schwierig gefunden.

00:56:56: Von... ...dreisigvierzigfünfzigtausend Fans jedem Heimspiel auf hundert Fans, zweihundert Fans einfach so.

00:57:03: das Gefühl und das kann man jetzt sagen ja eben ... ...Fans.

00:57:07: viele Leute sagen ja ist doch gleich wenn der Niemand zurück, aber es ist nicht ganz gleich v.a.

00:57:11: wenn es mal irgendwann Normalität verdient wurde dann fühlt sich es einfach ein bisschen anders an was es nicht mehr so ist.

00:57:16: Und er, ja, habe ich einfach glaube auch Mein Leben in England, mein Umfeld in England vermisst.

00:57:23: Und es ist mittlerweile halt ein zweites Daheim für mich.

00:57:29: Ich habe sehr viele Freundschaften dort, auch sehr viele Beziehungen und fühlen mich einfach wieder schon fast daheim.

00:57:35: Es war so wie ein Heiko für mich aber wir können so viel teufel in diesem Thema gehen.

00:57:40: Ich würde auch von Art und Weise gerne teufeln, weil man soviel zum Sagen gibt, positives und negatives an verschiedenen ... Momente in den Freien, die ich war, aber es wird so viel Zeit in Anspruch nehmen.

00:57:55: Es ist eine Sache, die man wiederholt.

00:57:58: Aber die Realität im Fussball in England ist ganz anders als in vielen anderen Ländern.

00:58:07: Hast du dich einsam gefühlt?

00:58:15: zum Teil auch?

00:58:16: Ja, aber einsam fühlt man sich uns relativ oft im Profi.

00:58:20: Das ist schon etwas, was viele sagen.

00:58:27: Es kommt immer ein wenig darauf an, wer du bist und was du sonst noch machst im Fußball.

00:58:31: Aber meistens hast du eigentlich dein Umfeld im Fußballclub und dann hast du tagtäglich dich sozialisieren bei der Arbeit.

00:58:38: Und wenn du heimgehst oder nach dem Spiel bist du ja meistens alleine, du bist relativ oft einsam.

00:58:44: Es ist sicher so, dass ich in meiner Zeit in Italien mehr zurückgezogen habe.

00:58:49: Ich habe das auch oder nicht.

00:58:50: Das ist einfach passiert.

00:58:53: Meine Emotionen, die ich hatte ... Ich hatte einfach die Lebensfreude dort.

00:59:00: Und durch das habe ich meine Lieberen-Erleihung als unter Leuten und Rückblickend bereut, was ich finden wollte.

00:59:05: Die Leute waren kein Problem da.

00:59:06: Die Menschen waren wirklich nicht ein Problem.

00:59:08: Sie waren tolle Leute, sowohl bei Juve wie ausserhalb.

00:59:11: In den Italienern sind sie wirklich extrem.

00:59:16: Aufgeschlossene Leute.

00:59:16: Ich fühlte mich sehr wohl, aber ich konnte mich nicht darauf einlassen.

00:59:21: Und ich glaube ... Die Einsamkeit war sicher größer.

00:59:26: Aber die Einsamheit habe ich auch hier.

00:59:27: Die Einsammigkeit hast du für uns im Job.

00:59:31: Ja okay... Es sind ja auch extreme Kontraste und sie haben das Gefühl ... Also die Einsammenheit ist vor allem weil du einfach immer in dieser ... und du schaffst nicht so viel am Wochenende, ihr seid unterwegs.

00:59:56: Ja, dass du gar nicht so viele Zeit hast zum mit, jetzt sagen wir Leute, die es noch für den Gesundheitsschluss normales Leben leben können.

01:00:08: Kannst du das verbringen?

01:00:09: Ich glaube, es ist eher so, dass man diese Beziehungen, die nicht z.B.

01:00:12: Witz haben kann... Mit den Leuten, die du sagst, das ist ein normales Leben.

01:00:15: Ich habe in der Schweiz diese Beziehungen.

01:00:17: Und das ist natürlich für die Standzeit bedingt schwierig, sie immer zu sehen und mit ihnen immer im Kontakt zu bleiben.

01:00:25: Neben Fussball, die Beziehung aufzubauen an dem Ort wo du bist, ist sicher schwieriger.

01:00:30: Aber wegen unserem Lifestyle, weil wir einfach ganz andere Arbeitsbedingungen haben oder du triffst teilweise gar nicht auf die Leute ausser du würdest dich wirklich ... Du kannst schon!

01:00:40: Also wenn ich jetzt irgendwie nebenbei noch singen würde oder einen Tanzkurs nehmen und so, dann wirst du natürlich automatisch mit Leuten connecten.

01:00:47: Aber die Zeit haben wir eigentlich – oder habe ich jetzt persönlich gar nicht – und dadurch connecte ich eher mit diesen Leuten über das Handy, wo ich halte, in der Schweiz habe wie viel Telefonat und dadurch fühlst du dich vielleicht teilweise weniger einsam aber du bist ja gleich alleine.

01:01:03: Es ist einfach ... Ja es ist eine Distanz, die du hast zu deinen engsten Leuten.

01:01:06: Es schaut einfach immer wieder ins Ausland geist Bist du das ein bisschen einsamer und die sozialisieren eher ungern?

01:01:13: Nach einem ganzen Tag mit dem Team, noch mit meinen Mitspielerinnen jeden Tage-Wochen.

01:01:17: Also mal ab und zu ist es schön, aber dann gleich auch gerne mal etwas ruhig von ihnen.

01:01:23: Und jetzt ohne dass das negativ gemeint ist, versteht glaube ich diese Person, dass sie manchmal schon etwas abgrenzen kann des Fussballs.

01:01:29: Wo sonst immer nur Fußball, Fußball, Fussballs... Du

01:01:32: rätst ja dann auch nur über das von allen in diesem Papier?

01:01:35: Genau!

01:01:36: Schellscharfrische in der Daubeleute ist aus ganz anderen Bubbles.

01:01:39: Das ist schon mega wichtig, die Leute zu haben, die dir eben auch andere Informationen zu führen.

01:01:47: Ja, ja, ja.

01:01:51: Sonst wird es irgendwann wahrscheinlich einfach zu viel und nur noch das.

01:02:01: Und nachher hast du einen Wechsel gemacht.

01:02:04: Ob wann wusstest du ... Nicht mehr gut, du brauchst wie eine Veränderung jetzt Bioventus.

01:02:15: Also relativ früh gemerkt.

01:02:16: Ich glaube das ist das Bauchgefühl wo man sich meistens darauf verlassen kann.

01:02:22: Hat mir relativ früh gesagt, ich glaube es war einfach nicht zu richtigen für mich.

01:02:26: Es waren zu viele Faktoren die ich gestommen habe und gleichzeitig habe.

01:02:31: Ich war sehr enttäuscht über mich selber, dass ich dem Ganzen nicht länger eine Chance geben konnte.

01:02:37: Weil ich auch der Meinung bin für das, was richtig ankommt, spruchst einfach genug Zeit und ist manchmal fast länger als ein Jahr.

01:02:44: Und ich habe lange damit gehadert mit mir, dass es jetzt so schnell irgendwo wieder weggeht, weil ich hatte einen Potsam fünf Jahre, wie Jahre nach sieben Jahren.

01:02:56: Meine Intention war bei ... bei Uwe auch sehr lange zu bleiben oder bis auf ihre Schrute.

01:03:01: Und das habe ich schwierig gefunden, aber für mich gab es keine andere Möglichkeit.

01:03:06: Für mir war's immer weg.

01:03:08: und ja genau, dass ich es hundertprozentig gewusst habe, ist auch so richtig fröhlich gewesen, aber ich hatte es schon vorher ohne Ausgesprochen für mich eigentlich gewusst.

01:03:18: und trotzdem habe ich mich probiert... ...probiert die Steigerung besser einzuleben.

01:03:25: Wenn es die innerlich etwas blockiert, ist es schwierig auf der Seite zu lassen.

01:03:29: Hat sich das für dich als aufgegeben angefühlt?

01:03:33: Ja und ich glaube auch, dass es sehr viele Leute haben, die das wahrscheinlich denken, obwohl man grundsätzlich das Gleiche als andere denkt.

01:03:40: In diesem Moment habe ich schon verstanden, dass wir das von aussen so betrachtet, weil es ja irgendwie durch ein bisschen so war.

01:03:47: Ich habe auch etwas aufgegeben und ich habe einen Projekt, ein extrem spannendes Verein, das sehr viel Kult hat und ich auch super cool finde.

01:03:59: Ja, dann konnte ich keine richtigen Chancen in der Saville gehen.

01:04:05: Ich glaube die Leute, mit denen wir zusammengearbeitet haben, waren wirklich super unterstützend.

01:04:10: Wir hatten hundert Prozent Verständnis für die Situation.

01:04:13: Es war nie böses Blut zwischen uns.

01:04:15: Das ist das Wichtigste aber... Wir hätten uns alle ein anderes gewünscht, das ist auch klar.

01:04:22: Niemand wollte bei der Unterschrift nur neun Monate dort sein und er ging wieder an.

01:04:28: Aber gleichzeitig haben wir alle gespürt, dass es nicht hundertprozentig matche ist und darum ist es näher im Gutdosenang zu sagen.

01:04:37: Ich finde es immer so entscheidend... Du hast gesagt, du hast ihm vielleicht wenigstens eine Chance gegeben besser anfühlt.

01:04:49: Aber es ist auch immer die Frage, was du aufgehst von dir selbst?

01:04:54: Oder wie geht es dir in dieser Zeit und machst du ... Es ist wie so eine Art im Leben, ich finde das mega sinnvoll durchzubeissen aber ja nicht immer oder es kann dich irgendwann auch kaputt machen wenn sich einfach kaputt macht nach mehr Schäden hinterlassen.

01:05:16: Aber das war genau mein entscheidend Punkt.

01:05:18: Mein Punkt war ganz transparent, dass ich den nächsten Jahr aufschutte.

01:05:22: Das war mein Punkt und ich habe es nicht gefühlt.

01:05:25: Ich wusste, ich muss meine Karriere nicht länger ziehen, wenn ich das nicht fühle.

01:05:29: Und ich habe aber gewusst ... Ich habe eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit verspürt in mir, weil ich in dieser Situation bin, wo ich bin.

01:05:40: Es ist kein generelles Gefühl.

01:05:44: und ich hatte Angst davon, dass das Gefühl nicht aufhört.

01:05:47: Und irgendjemand kann mir die Chance geben, herauszufinden.

01:05:50: Hörte ich auf, weil wir uns einfach dort nicht fühlen?

01:05:54: Oder hörte ich auch von uns generell nicht fühle?

01:05:57: Und ich habe für mich gefangen ... Ich möchte meine Karriere nicht so beenden.

01:06:04: Danke vielmals fürs Zulassen!

01:06:06: Das war schon der erste Teil des Gesprächs mit Elia Welti.

01:06:09: Bleiben noch kurz dran, denn es gibt nachher eine Verlosung.

01:06:12: Also, wir verlosen noch ein paar Schuhe von Leah.

01:06:17: Ein paar ...

01:06:18: Schut, schuhe!

01:06:19: ...

01:06:20: knocken?

01:06:20: Genau.

01:06:21: Äh... Dünn kommentieren unter dem Podcast.

01:06:25: Das kann sie auf Spotify oder Apple Music, wenn eine Chance Apple-Podcast noch erhöhen will.

01:06:32: Wir werden es auch auf Instagram veröffentlichen und dort auch noch kommentiert.

01:06:35: Und die, die uns beim Podcastplattform kommentierend schreiben, vielleicht noch auf Instagram, damit wir wissen wer er ist, dass wir euch nachher auch kontaktieren können Die Gewinner.

01:06:47: Danke vielmals für das Geschenk, unsere Fans und deine Fans vor allem.

01:06:52: Bitte gerne geschehen!

01:06:53: Schönen Tag alles Gute!

01:06:55: Ich hoffe euch hat es auch so gefallen wie mir dieses Gespräch.

01:06:58: ich habe es sehr bereichernd und interessant gefunden.

01:07:01: Bleibt unbedingt dran.

01:07:02: in ein paar Wochen gehts schon weiter mit dem zweiten Teil des Gespräches.

01:07:06: Danke noch viel mal für die Unterstützung fürs Zulassen und bis ganz bald!

01:07:24: vom Architekturbüro André Rucciadi.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.